Das Sommercamp mit den Studierenden lieferte die Inspiration: in der zweiten Woche der NRW-Herbstferien haben wir am selben Projekt Schülerinnen und jungen Frauen die Möglichkeit gegeben, in das Bauen im Bestand hineinzuschnuppern. Denn: Noch immer sind Frauen in den ‚MINT-Berufen‘ – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik – in der Minderzahl. Mit der MINT-Baustellenwoche möchten wir unseren Beitrag leisten, dies zu ändern.
Gezielt haben wir uns daher an Schülerinnen ab der 11. Klasse sowie an junge Frauen gewendet, die sich für technische Themen, für Bauen und Nachhaltigkeit interessieren. Die Woche bot die Gelegenheit, in die Tätigkeitsbereiche einer Architektin und Diplomingenieurin hineinzuschnuppern, auch selber tatkräftig anzupacken und in den fünf Tagen Montag bis Freitag einen möglichst umfassenden Einblick in verschiedene Tätigkeitsfelder und Aspekte vom Bauen im Bestand zu erhalten.
Auch der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen wird ein Thema sein – der Bausektor ist eine wichtige Stellschraube, aktuell trägt er zu einem großen Anteil zu CO2-Emmissionen bei.
Die Woche bot außerdem eine gute Gelegenheit für den Austausch innerhalb der Gruppe. Vorkenntnisse waren nicht erforderlich – allein Interesse und Neugier zählten.
Anders als beim Sommercamp kamen die Teilnehmerinnen aus der direkten Umgebung und übernachteten daher zuhause. Büroinhaberin Dorothee Linneweber betreute und begleitete als Diplomingenieurin und Architektin die MINT-Baustellenwoche.




